arena oberaargau 1  arena oberaargau 3

 

19. Juni 2018

Nicht alles Wünschenswerte ist machbar

Der Verein Arena Oberaargau lud zum Podiumsgespräch zum Thema „Sportstätten im Oberaargau“ ein. Die Diskussion vor über 50 Zuhörerinnen und Zuhörern zeigt: Einiges ist aufgegleist, nicht alles Wünschbare kann umgesetzt werden.

Die Hoffnung, dass sich mit dem neuen Langenthaler Gemeinderat etwas bewege in Sachen Standort des Eishockeystadions habe sich erfüllt, sagte Markus Meyer, Präsident des Vereins Arena Oberaargau, zu Beginn des Anlasses in den Räumlichkeiten der Clientis Bank Oberaargau in Langenthal. Da sich der Verein für verschiedene Sportinfrastrukturen einsetze, sei er gespannt, was sich sonst noch so tue. Damit übergab er das Wort an Moderator Walter Ryser und seinen Gästen Markus Bösiger (Campus Perspektiven Huttwil), Kurt Grossenbacher (AquArenA Herzogenbuchsee), Reto Müller (Stadtpräsident Langenthal), Gian Kämpf (SC Langenthal, in Vertretung von VR-Präsident Stephan Anliker). „Die Menschen haben immer mehr Freizeit, weshalb deren Gestaltung an Bedeutung zunimmt“, begründete Markus Bösiger sein grosses Engagement im Sektor Breitensport. Der Oberaargau und besonders das obere Langetetal eigne sich dank seiner Lage sehr gut für grosse Projekte wie sein neustes, der Freizeitpark Kiddy Dome in Rohrbach. “In einer einzigen Wegfahrt von knapp einer Stunde erreichen wir ein Einzugsgebiet mit rund vier Millionen Menschen. Das Potenzial ist also viel grösser, als oft angenommen wird.“

Von guter Resonanz des Projekts AquaArenA konnte Kurt Grossenbacher berichten. „Als an der Gemeindeversammlung darüber abgestimmt wurde, haben sich 320 Leute dafür entschieden.“ Auch hätten viele bisherige Schwimmbadkunden gesagt, sie seien gespannt auf die neue Anlage. „Wenn alle kommen, die es versprochen haben, dann kommt es gut.“ Ein Teils des Aktienkapitals für die AquArenA schiesst die Gemeinde ein. Ob es denn Aufgabe der öffentlichen Hand sei, Sportinfrastrukturen zur Verfügung zu stellen, wollte Moderator Walter Ryser von Langenthals Stadtpräsident Reto Müller wissen. „Ja und Nein“, sagte Reto Müller. Ja, um die Bevölkerung gesund und aktiv zu halten. Nein, wenn in gut erreichbarer Nähe Anlagen bestünden. Er bemängelte zudem die Haltung einiger Bürger. „Die Stadt soll alles möglichst günstig oder gratis zur Verfügung stellen. Bei Privaten hingegen ist man gewillt zu bezahlen.“ Zudem seien nicht alle Wünsche mach- und finanzierbar.

Auf kommende Investitionen in der Eishalle Schoren angesprochen, erklärte Gian Kämpf, dass diese nur noch wo unbedingt nötig getätigt würden, um überhaupt noch in der Nationalliga spielen zu können. „Zum Beispiel die Banden sind erneuert worden“. Der Fokus richte sich jedoch auf die neue Halle. Dies ist auch bei der Stadt der Fall, denn, so Reto Müller, „vor der Umsetzung gilt es, rund 50 Fragen zu klären.“

Das Gärtlidenken ablegen, ist ein Wunsch aller Podiumsteilnehmenden. „Aber nicht immer einfach“, wie Kurt Grossenbacher erklärt. „Geht es ums Bezahlen heisst es, unsere Kinder gehen hier zur Schule, also bezahlen wir nicht anderswo.“ Aus diesem Grund sei es wichtig, die Bedeutung der Region immer wieder hervorzuheben.

Vor der Podiumsdiskussion fand die 4. Mitgliederversammlung des Vereins Arena Oberaargau statt. Präsident Markus Meyer blickte auf einige Anlässe wie das Spiel SCL gegen EHC Visp den Match der Damenhandballmanschaft und den Besuch der AquArenA in Herzogenbuchsee zurück. „Da wir uns nicht nur für das Eishockeystadion einsetzen, pflegten wir auch Kontakt zu anderen Sportvereinen wie den Bogenschützen, den Curlern, vom Unihockey- und vom Schwimmclub, um nur einige zu nennen.“

Die von Kassier Oliver Müller vorgetragene Vereinsrechnung schliesst mit einem Plus von rund 2‘300 Franken ab. Das Budget rechnet mit einem Gewinn von 400 Franken. Die Mitgliederbeiträge bleiben unverändert auf 50 Franken (Privatpersonen), 300 Franken (juristische Personen und Gemeinden), 100 Franken (kleinere Gemeinden). Der Verein zählt aktuell rund 130 Mitglieder, aufgeteilt in 80 Privatpersonen, 30 Firmen und 20 Gemeinden.

Der Vorstand wurde wiedergewählt. Er setzt sich wie folgt zusammen: Markus Meyer, Roggwil (Präsident), Martin Sommer, Oberönz, Daniel Kämpfer, Herzogenbuchsee (Vizepräsidenten), Rolf Dünki, Langenthal (Geschäftsführer), Oliver Müller, Langenthal (Finanzchef), Zephanja Abbühl, Langenthal (nach dem Rücktritt von Bruno Kunz Vertreter des LVL), Thomas Biedermann, Langenthal (Fussball), Stefan Cosa, Langenthal (Vertreter Oberaargau), Kurt Grossenbacher, Herzogenbuchsee (Vertreter Oberaargau West), Gian Kämpf, Langenthal (Eissport), Reto Müller, Langenthal (Grossrat), Daniel Rüegger, Langenthal (Vertreter Oberaargau Ost), Adrian Wüthrich (Nationalrat, Vertreter Oberaargau Süd), Peter Haudenschild, Niederbipp (Vertreter Oberaargau Nord), Walter Ryser, Langenthal (Kommunikation). Allen Geschäften wurde einstimmig zugestimmt.

 

 


 

16. Mai 2018

Zukunft der Sportinfrastrukturen im Oberaargau

Der Verein Arena Oberaargau lädt seine Mitglieder und weitere Interessierte zur diesjährigen Hauptversammlung ein. Diese findet am Donnerstag, 7. Juni um 19.00 Uhr bei der Clientis Bank Oberaargau, im Jurapark in Langenthal, statt.

Auf Interesse dürfte in erster Linie der zweite Teil des Abends stossen (ab ca. 19.30 Uhr), zu dem auch Nichtmitglieder des Vereins herzlich eingeladen sind. In einer Podiumsrunde wird über die Zukunft der Sportinfrastrukturen im Oberaargau diskutiert. Teilnehmer der interessanten Gesprächsrunde sind Stephan Anliker (Verwaltungsratspräsident des SC Langenthal und des Fussball-Super-League-Vereins Grasshoppers Club Zürich), Markus Bösiger (Campus Perspektiven Huttwil), Kurt Grossenbacher (AquArenA Herzogenbuchsee) und Reto Müller (Stadtpräsident).

Der Moderator der Diskussionsrunde, Walter Ryser (Vorstandsmitglied Verein Arena Oberaargau), wird den Fragen nachgehen, wie viel Sportinfrastruktur benötigt der Oberaargau, wer kommt für die Finanzierung auf, in welchen Bereichen besteht dringender Handlungsbedarf, welche Projekte befinden sich in Planung und wie sieht der Zeitplan für deren Realisierung aus. Im Anschluss an die Diskussionsrunde offeriert der Verein Arena Oberaargau ein Apéro.

Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion und viele interessante Besucher.

 


 

12. Januar 2018

Schwung für Realisierung nutzen

Der Gemeinderat der Stadt Langenthal hat sich bei der Standortfrage für eine neue Eissportarena für das Gebiet Hard (Weststrasse) entschieden. Diesen Entscheid nimmt man auch beim Verein Arena Oberaargau erfreut zur Kenntnis. Deren Präsident Markus Meyer hofft, dass der zuletzt entstandene Schwung bei diesem Projekt anhält und damit das Vorhaben zügig realisiert werden kann.

Beim Verein Arena Oberaargau, der vor vier Jahren mit dem Ziel gegründet wurde, die Sportstättenplanung und -realisierung in der Region zu fördern und zu unterstützen, zeigt man sich vom Entscheid des Gemeinderates erfreut und erleichtert zugleich. «Die Stadt hat damit einen wichtigen Schritt gemacht. Es ist kein Geheimnis, der Verein Arena Oberaargau hat schon länger auf diesen Beschluss gewartet. Wir waren stets offen für die verschiedenen Standorte, sind nun aber überzeugt von der Richtigkeit des jetzt gefällten Entscheides Hard», betont Markus Meyer, Präsident des Vereins Arena Oberaargau in einer offiziellen Stellungnahme.

Man habe zuletzt öfter das aus Sicht des Vereins etwas schleppende Vorgehen bei diesem Projekt bemängelt, hält Meyer weiter fest. „Nun, mit diesem Entscheid hat der Gemeinderat etwas ausgelöst. Es ist mir wichtig, dass der gesprungene Funke nun zündet, dass das Feuer zu brennen beginnt. Dazu müssen wir nun – behut­sam zwar, aber nicht minder stetig – nachlegen. Es muss Zug in den Kamin kommen, es ist ein Gebot der Fairness gegenüber allen Beteiligten, insbesondere aber dem SCL, dass nun vorwärts gemacht wird.“

Verein will Zeichen setzen
Man sei sich aber auch bewusst, dass dieses Vorhaben Skeptiker auf den Plan rufen werde, zeigte sich Meyer realisitisch beim weiteren Vorgehen. Gerade in diesem Bereich wolle er mit dem Verein Arena Oberaargau aber eine gewisse Unterstützung bieten. „Wir sind ein regionaler Verein, wir können ein Zeichen setzen, dass diese Kunsteisbahn für die ganze Region wichtig wird und ist. Und es steht Langenthal als Zentrum gut an, diese nun zügig zu realisieren.

Markus Meyer wies in diesem Zusammenhang auf ein anderes, aktuelles Sport-Grossprojekt in der Region hin. „Vorgestern war unser Verein zu Besuch in Herzogenbuchsee, wir haben dort gesehen, wie eine erheblich kleinere Gemeinde mit der Aquarena eine regional bedeutende Infrastruktur realisiert. Das soll ein Leuchtturm für die Region sein. Der Verein Arena Oberaargau wird sich deshalb weiterhin bemühen, in diesem Bereich als Katalysator zu wirken, die regionale Bedeutung des Eishallen-Projekts zu unterstreichen und mitzuhelfen, Akzeptanz für dieses wichtige Vorhaben zu schaffen.“

artext/war

Text: Walter Ryser Bild: Leroy Ryser

 

verein arena oberaargau hard

 


 

12. Januar 2018

Aquarena-Projekt beeindruckt Arena-Leute

Rund 30 Mitglieder des Vereins Arena Oberaargau und weitere Interessierte warfen in Herzogenbuchsee einen Blick auf das Projekt Aquarena und zeigten sich von den Plänen zum Ausbau des Hallenbades beeindruckt.

Der Verein Arena Oberaargau hat das neue Jahr gleich mit einem interessanten Anlass lanciert. Rund 30 Vereinsmitglieder und weitere Interessierte fanden sich beim Frei- und Hallenbad in Herzogenbuchsee ein. Auf dem Programm stand ein Infoanlass zum Projekt Aquarena. Ziel des Projektes ist die Sanierung und der Ausbau des bestehenden Hallenbades. Auf den 1. Januar 2018 hin hat die Aquarena Sport + Wellness AG die gesamte Geschäftsführung des Frei- und Hallenbades von der Gemeinde Herzogenbuchsee übernommen.

In den folgenden Monaten soll nun das Bauprojekt Aquarena zügig realisiert werden. Das knapp 41-jährige Hallenbad ist mittlerweile in vielen Bereichen sanierungsbedürftig, wie Kurt Grossenbacher, Verwaltungsrat der Aquarena Sport + Wellness AG, während eines Rundganges beim Hallenbad den Besuchern erläuterte. Im Zuge des Projektes soll das Restaurant komplett erneuert und vom ersten Stock ins Parterre verlegt werden. Auch der Eingangsbereich zum Hallenbad wird neu gestaltet. Im Hallenbad selber wird eine fünfte Schwimmbahn eingebaut und das Nichtschwimmerbecken mit einem Hubboden (höhenverstellbar) versehen. Ergänzt wird das Hallenbad mit einem Aussen-Warmwasserbecken. Im ersten Stock wird zudem ein Wellnessbereich entstehen. Die Garderoben werden innen und aussen komplett erneuert, wie auch die gesamte technische Infrastruktur.

Bereits im Sommer sollen die Bauarbeiten starten. Die Eröffnung der neuen Aquarena ist im Herbst 2019 geplant. Gesamthaft rechnet man mit Kosten in der Höhe von rund 17 Millionen Franken. Die Gemeinde Herzogenbuchsee steuert zum einen 4 Millionen Franken für die Zeichnung des Aktienkapitals bei und zum andern weitere 8,5 Millionen Franken als Investitionsbeitrag an die Um- und Ausbaukosten. Mit einem Beitrag des Kantons sowie einer Aktienkapitalerhöhung (Beteiligungsmöglichkeit für andere Gemeinden und Private) soll das restliche Kapital beschafft werden.

390 Mitglieder, 16 Teams und eine NLA-Equipe
Der sportliche Teil des Abends gehörte anschliessend dem Handballverein Herzogenbuchsee, dessen Präsident Jürg Lüthi den Anwesenden den aufstrebenden Klub vorstellte. Gegründet wurde der Verein 1968 als Sektion des Turnvereins. Seit 1987 wird er als eigenständiger Verein geführt. Der HV Herzogenbuchsee zählt 390 Mitglieder und verfügt über 16 Mannschaften. Aushängeschild des Vereins sind zweifellos die NLA-Frauen. Mit den Männern, die in der 1. Liga mitspielen, verfügt man über ein zweites Team, das Leistungssport betreibt. Bereits zweimal (2008 und 2015) wurde der HVH beim Oberaargauer Sportpreis als Verein des Jahres ausgezeichnet. Das Jahresbudget beläuft sich auf rund 240 000 Franken. „Im HVH herrscht eine Kultur des gegenseitigen Vertrauens, der Ehrlichkeit und der Kommunikation. Dadurch ist die Identifikation der Mitglieder mit dem Verein sehr hoch“, umschrieb Jürg Lüthi die Philosophie des Vereins.

Zum Abschluss des Abends wurde den Arena-Mitgliedern mit dem NLA-Spiel der HVH-Frauen gegen Rot-Weiss Thun noch eine Handball-Kostprobe vorgesetzt. Die junge Buchser-Truppe hielt gegen das favorisierte Gast-Team lange Zeit erstaunlich gut mit und führte zu Beginn der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich sogar überraschend mit 14:12, verzeichnete allerdings anschliessend einen eklatanten Leistungsabfall und verlor am Ende noch 22:31. Trotzdem zog Markus Meyer, Präsident des Vereins Arena Oberaargau, abschliessend ein positives Fazit, hätten doch die Blick auf das Projekt Aquarena sowie hinter die Kulissen des HV Herzogenbuchsee neue, interessante Eindrücke vermittelt und wertvolle Erkenntnisse geliefert.

 

DSC 5170  DSC 5196  DSC 5207---Kopie

 


 

15. Dezember 2017

Infoanlass AquArenA Buchsi

Mit einem speziellen Anlass wird der Verein Arena Oberaargau in das neue Jahr starten. Wie jedes Jahr veranstaltet der Verein auch im Jahr 2018 verschiedene Anlässe, bei denen Sport-Infrastrukturen besichtigt, Referate veranstaltet und Informationen vermittelt werden.

Bereits am 10. Januar steht der erste Anlass im Jahr 2018 auf dem Programm. Die Mitglieder des Vereins, aber auch weitere interessierte Personen sind eingeladen, sich ein Bild über das geplante Projekt AquArenA in Herzogenbuchsee zu machen (ab 18 Uhr). Anschliessend folgt der Besuch des NLA-Frauenhandballspiels zwischen Herzogenbuchsee und Rotweiss Thun. Das detaillierte Programm entnehmen sie dem beiliegenden Programm-Flyer.

Wir freuen uns auf viele Mitglieder und interessierte Personen, die an diesem Abend nach Herzogenbuchsee kommen und sich über den Umbau des Hallenbades informieren lassen sowie anschliessend beim sportlichen Teil anwesend sind und die Gelegenheit zu einem anregenden Gedankenaustausch wahrnehmen werden.

Informationen Herunterladen

 


 

7. Juli 2017

Stadt verhilft FCL zu einem Kunstrasenfeld

ue arena kunstrasen 1 neuDas lange Warten hat für den FC Langenthal voraussichtlich in einem Jahr ein Ende. Stadtpräsident Reto Müller gab anlässlich der Hauptversammlung des Vereins Arena Oberaargau bekannt, dass im Investitionsplan 2018 der Stadt Langenthal ein Betrag von 1,5 Millionen Franken für die Realisierung eines Kunstrasenfeldes auf dem Fussballplatz Rankmatte enthalten ist.

Nur einen Tag nach Bekanntgabe der neusten Entwicklung in Sachen Eissportinfrastruktur in Langenthal (siehe Meldung vom 7. Juli 2017) doppelte Stadtpräsident Reto Müller nach und sorgte im Anschluss an die Hauptversammlung des Vereins Arena Oberaargau auf dem Fussballplatz Rankmatte auch für eine erfreuliche Meldung in Richtung FC Langenthal, der seit Jahren auf die prekären Platzverhältnisse für den Trainings- und Spielbetrieb hinweist und deshalb immer wieder die Realisierung eines Kunstrasenfeldes fordert. Der Gemeinderat hatte ein solches im Zuge der Sanierung der Dreifachturnhalle Hard an der Weststrasse bereits geplant, das Projekt jedoch aus Kostengründen wieder sistiert und lediglich die Sanierung der Turnhalle als dringlich erklärt.

70-jähriger Naturrasen ist ein Sanierungsfall
Deshalb gelangten die Verantwortlichen des FC Langenthal letzten Herbst erneut an den Gemeinderat, mit der Anfrage um eine finanzielle Unterstützung bei der Realisierung eines Kunstrasen-Fussballfeldes auf der Rankmatte, die sich vollumfänglich im Besitz des FCL befindet. Dabei wurde auf den sanierungswürdigen Zustand des mittlerweile 70-jährigen Naturrasens hingewiesen. Statt den Naturrasen zu sanieren, was ebenfalls Kosten von mehreren hunderttausend Franken generieren würde, fasste der Vorstand des FCL den Bau eines Kunstrasenfeldes ins Auge.

„Der Gemeinderat ist im Grundsatz mit der Erstellung eines Kunstrasenfeldes in der Rankmatte als Zwischenlösung für den Ballsport bis zur Erstellung eines Projekts gemäss Siedlungsrichtplan einverstanden“, überbrachte Stadtpräsident Reto Müller höchstpersönlich die Antwort auf die entsprechende Anfrage und fügte sogleich hinzu: „Der Gemeinderat hat hierfür 1,5 Millionen Franken in den Investitionsplan 2018 aufgenommen.“ Gemäss Müller ist jedoch eine Bedingung an das finanzielle Engagement der Stadt geknüpft. „Zusammen mit dem FCL müssen wir noch die Mitbenutzung Dritter regeln“, betonte Müller, der jedoch zuversichtlich ist, dass man hier einen Konsens finden werde.

Auch kleine Gemeinden willkommen
Damit nahm der Stadtpräsident gleichzeitig Markus Meyer, Präsident des Vereins Arena Oberaargau, etwas Wind aus den Segeln, der zuvor in seinem Jahresbericht an der HV die Entwicklung im Bereich der Sportinfrastruktur in Langenthal kritisierte. „Nach drei Jahren, in denen unser Verein nun schon besteht, stelle ich mit einer gewissen Ernüchterung fest, dass sich betreffend Sport-Infrastruktur in Langenthal nur wenig bewegt hat“, betonte der Roggwiler Jurist. Man hole zwar laufend Gutachten ein, bilde Kommissionen, wäge dies und jenes ab, schiebe aber Entscheide immer wieder hinaus. „Dabei gibt es wirklich gute Gründe, endlich einmal Entscheide zu treffen“, richtete er einen Appell an Langenthals Polit-Elite. Meyer nahm jedoch erfreut zur Kenntnis, dass mit der Ankündigung des Langenthaler Gemeinderates, bis Ende Jahr einen Standortentscheid in Sachen Eissportarena zu fällen und mit dem geplanten Bau eines Kunstrasenfeldes auf der Rankmatte nun tatsächlich Bewegung in das Thema Sport-Infrastrukturen komme.

Unspektakulär verlief zuvor die HV des Vereins Arena Oberaargau vor den 25 erschienenen Mitgliedern. Diese nahmen von einem positiven Rechnungsabschluss in der Höhe von 1764 Franken Kenntnis. Die neu geschaffene Mitgliederkategorie für kleinere Gemeinden, die statt 300 nur 100 Franken Mitgliederbeitrag bezahlen, habe bereits erste Erfolge in Form zweier Neumitglieder (Rumisberg und Rütschelen) gezeigt, betonte Kassier Oliver Müller. Der 14-köpfige Vorstand wurde für eine weitere Amtsdauer wiedergewählt. Nicht mehr im Vorstand vertreten ist der Langenthal Thomas Rufener, der Ende letzten Jahres als Stadtpräsident von Langenthal zurücktrat und damit auch den Vorstand des Vereins Arena Oberaargau verliess.

Im neuen Vereinsjahr sind erneut diverse Aktivitäten geplant, beispielsweise der Besuch des Schweizer Eishockeycupspiels Olten – Langenthal am 19. September, mit vorgängiger Besichtigung des Eisstadions Kleinholz in Olten. Im Winter folgt dann die Besichtigung der Aquarena-Baustelle der Sport + Wellness AG in Herzogenbuchsee, mit anschliessendem Besuch eines NLA-Handballspiels  der Frauen des Handballvereins Herzogenbuchsee. Und im kommenden Frühjahr werden die Mitglieder auch bei einem Spiel des NLB-Eishockeyklubs SC Langenthal oder bei einem 1-Liga-Fussballspiel des FC Langenthal zu Besuch sein.

artext/war

Bildlegende: Langenthals Stadtpräsident Reto Müller stellt dem FC Langenthal und den Mitgliedern des Vereins Arena Oberaargau die baldige Realisierung eines Kunstrasenfeldes in Aussicht. (Bild: Walter Ryser)

 


 

7. Juli 2017

Standort Schoren rückt in den Vordergrund

eishalle schoren-webBis Ende Jahr wollen sich die Stadt Langenthal und der SC Langenthal auf einen Standort für eine neue Eissportarena festlegen, gaben die beiden Parteien an einem Medienanlass bekannt. Dabei rückt plötzlich die Eishalle Schoren in den Vordergrund. Eine Machbarkeitsstudie soll klären, ob am bestehenden Standort eine nationalligataugliche Eissport-Infrastruktur erstellt werden kann.
 
Mehr dazu lesen Sie in der Medienmitteilung hier.

 


 

28. Juni 2017

HV und Referat Reto Müller

hv verein arena oberaargauAm Mittwoch, 5. Juli findet im Clubhaus des FC Langenthal, auf dem Fussballplatz Rankmatte, die Hauptversammlung des Vereins Arena Oberaargau statt. Ab 19 Uhr werden die traktandierten Geschäfte behandelt, anschliessend, ab 19.30 Uhr, sind alle interessierten Sportfreunde aus dem Oberaargau herzlich zum zweiten Teil eingeladen.

Auf dem Programm steht ein Referat des neuen Langenthaler Stadtpräsidenten Reto Müller. Er wird sich zum aktuellen Stand bei der Planung einer neuen Eissportarena äussern. Zudem wird er auch über die Entwicklung der übrigen Sportinfrastruktur in Langenthal Auskunft erteilen, insbesondere was die Realisierung eines Kunstrasen-Fussballfeldes anbelangt.

Zu diesem Anlass laden wir die Bevölkerung recht herzlich ein und freuen uns auf ein spannendes Referat von Stadtpräsident Reto Müller und eine angeregte Diskussion.

 


 

10. Februar 2017

Gemeinderat zum Handeln aufgefordert

arena oberaargau 2Rund 50 Mitglieder des Vereins Arena Oberaargau besuchten ein Heimspiel des NLB-Eishockeyklubs SC Langenthal. Dabei richtete Vereinspräsident Markus Meyer (Roggwil) deutliche Worte an den Gemeinderat Langenthal, den er aufforderte, beim Thema Eishallen-Neubau endlich Nägel mit Köpfen zu machen.

Bereits zum zweiten Anlass in diesem Jahr lud der Verein Arena Oberaargau seine Mitglieder ein. Rund 50 Personen erschienen zum Apéro in der Meex-Lounge der Eishalle Schoren, um anschliessend dem NLB-Eishockeyspiel Langenthal – Visp beizuwohnen. In seinen Begrüssungsworten erwähnte Markus Meyer, Präsident des Vereins Arena Oberaargau, dass für ihn persönlich das letzte Jahr frustrierend geendet habe. Einerseits sei er selber gesundheitlich angeschlagen gewesen, andererseits habe ihn das Verhalten des Langenthaler Gemeinderates enttäuscht, der den bis Ende Jahr versprochenen Standort-Entscheid für den Neubau einer Eissport-Arena nicht gefällt habe.

„Ich hoffe deshalb ganz fest, dass der neue Langenthaler Gemeinderat nun endlich Nägel mit Köpfen macht“, forderte Meyer die Langenthaler Polit-Elite zum Handeln auf. „Genau dafür sind wir da, zu schauen, dass es in dieser Angelegenheit vorwärts geht und dass wir einen gewissen Druck zu erzeugen“, gab Markus Meyer weiter zu verstehen. SCL-Geschäftsführer Gian Kämpf versuchte anschliessend den Ball flach zu halten und bemerkte, dass er zumindest froh sei, dass man schon einmal zwei mögliche Standorte für eine neue Eissportanlage definiert habe (Gebiet Hard und Reitplatz). Kämpf betonte zum wiederholten Male, dass der SC Langenthal kein „Vereinli“ mehr sei, sondern ein Unternehmen, das jährlich einen Umsatz von fünf Millionen Franken erwirtschafte. „Wir bewegen uns mit unserem Verein im nationalen Sport-Schaufenster“, betonte Kämpf weiter.

Konkurrenz einen Schritt weiter
Aus diesem Grunde sei man zwingend auf bessere Rahmenbedingungen angewiesen. Auch der SCL-Geschäftsführer teilt die Meinung, dass jetzt betreffend Eishallen-Infrastruktur etwas geschehen müsse, „denn in Schoren haben wir gewisse Einschränkungen, die uns an einer Weiterentwicklung hindern.“ Diesbezüglich verwies der SCL-Geschäftsführer auch auf die Konkurrenten in der NLB, die zum Teil bereits ihre Infrastruktur angepasst haben (Olten), über ein von den Stimmbürgern genehmigtes Projekt verfügen (Visp) oder solche zumindest schon in Planung haben (La Chaux-de-Fonds und Ajoie), womit sie dem SCL eine Nasenlänge voraus seien.

Kämpf wies deshalb auch auf die Ausstrahlungskraft des Langenthaler NLB-Eishockeyklubs hin. „Ein erfolgreicher SCL kann die ganze Region zusammenschweissen“, ist er überzeugt. Abschliessend lobte er das Engagement des Vereins Arena Oberaargau, dem in seinen Augen eine ganz wichtige Funktion zukommt: „Es ist die Aufgabe des Vereins, die ganze Region zusammenzuführen.“ Für Kämpf ist nämlich klar, je mehr Mitglieder und Sympathisanten der Verein habe, desto grösser sei die Ausstrahlung, aber auch die Akzeptanz gegenüber einem Eishallen-Neubau.

artext/war

Bildlegende: Sind sich einig: SCL-Geschäftsführer Gian Kämpf und Markus Meyer, Präsident Verein Arena Oberaargau, wünschen sich vom neuen Langenthaler Gemeinderat ein entschlosseneres Vorgehen in Sachen Eishallen-Neubau.

 


 

12. Januar 2017

Finissage und Startschuss zugleich

Das Ortsmuseum Langenthal, der SC Langenthal und der Verein Arena Oberaargau luden zur Finissage der Ausstellung „70 Jahre SC Langenthal“ und die sportinteressierten Oberaargauer erschienen in Scharen. Sie wurden nicht enttäuscht, erfolgte doch im Anschluss an den Schlusspunkt der Ausstellung durch den neuen Langenthaler Stadtpräsidenten Reto Müller der symbolische Startschuss für eine Eissportarena in Langenthal.

Wer nun bereits ein Sitzplatz-Abo für die neue Eissportarena in Langenthal bestellen möchte, ist in der Tat noch etwas früh dran. Doch der neue Langenthaler Stadtpräsident Reto Müller (SP) machte den rund 150 Personen, die der Einladung zur Finissage der Ausstellung „70 Jahre SC Langenthal“ gefolgt waren, Hoffnung, dass der Traum von einer neuen Eissportarena in Langenthal in den nächsten Jahren konkrete Formen annehmen könnte. Im Hotel Bären in Langenthal gab Müller gegenüber den Anwesenden, die vom Ortsmuseum Langenthal, dem SC Langenthal sowie dem Verein Arena Oberaargau zu diesem Anlass eingeladen wurden, ein Bekenntnis zum Eissport in Langenthal ab.

„Es gibt Momente in einem Leben, die man nicht mehr vergisst“, begann Müller seinen ersten offiziellen Auftritt als neuer Langenthaler Stadtpräsident. Solche Momente hätten sich in seiner Jugendzeit in Schoren ereignet. „Ich habe viele tolle Erinnerungen an unvergessliche Eishockeyspiele des SC Langenthal“, betonte Müller. Der Klub sei zweifellos ein starkes Aushängeschild für Langenthal, das in der ganzen Schweiz wahrgenommen werde. Dieses Aushängeschild benötige eine neue Heimat, ist sich Müller und mit ihm auch der Gemeinderat bewusst.

Bekenntnis zum Aushängeschild
Dennoch machte Reto Müller gewisse Vorbehalte. Ein solches Grossprojekt erfordere gewisse Rahmenbedingungen, die erfüllt sein müssten. Dazu brauche es Kernaktionäre, die dem Klub weiterhin die Treue hielten, der SCL müsse auch in Zukunft auf Nationalliga-Niveau spielen und es brauche auch künftig viele treue Sponsoren, die das Aushängeschild unterstützen würden. „Es braucht von uns allen ein starkes Bekenntnis, dass wir dieses Aushängeschild auch weiterhin wollen.“ Aber es brauche auch eine Politik, die das Potenzial einer neuen Eissportarena erkenne und diese nicht bloss als Risiko einstufe.
Müller erwähnte, dass nach einer durchgeführten Studie noch zwei Standorte in Langenthal für den Bau einer neuen Eissportarena in Frage kämen. Im Quartier Hard und beim Reitplatz, in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs, sei ein solcher Stadionbau denkbar. Beide Standorte würden über Vor- und Nachteile verfügen, hielt Reto Müller weiter fest. Müller ist jedoch überzeugt, dass der Bau einer neuen Eissportarena für Langenthal eine grosse Chance bedeuten könnte. Deshalb wolle er, zusammen mit dem Gemeinderat die Planung dieses Projektes vorantreiben und auch die Bevölkerung dazu befragen. Müller schloss seine Ausführungen mit den Worten: „Damit wir dieses Projekt realisieren können, müssen wir uns aus der Komfortzone heraus bewegen. Miteinander schaffen wir es, wecken wir Emotionen – Langenthal, nutze diese Chance.“

Befriedigt von den klaren Worten des Stadtpräsidenten zeigte sich Markus Meyer (Roggwil), Präsident des Vereins Arena Oberaargau. „Es kommt nun Fahrt ins Projekt. Die Stellungnahme von Reto Müller war klärend und gut.“ Auch die vom Stadtpräsidenten erwähnte Diplomarbeit „Pantha Rei“ der Berner Fachhochschule für Architektur gefällt Meyer gut. Gemäss diesem Projekt würde auf dem Reitplatz die Eissportarena unterirdisch realisiert, mit einer darüber liegenden Flanier- und Begegnungszone. „Warum nicht etwas Zukunftsweisendes wie das? Das würde Langenthal durchaus gut anstehen“, so Meyers Zwischenbilanz.

Über 1000 Ausstellungs-Besucher
Zuvor warfen die Finissage-Gäste im Museum noch einmal einen Blick auf die Ausstellung „70 Jahre SC Langenthal“. Erschienen waren auch zahlreiche Spieler jener SCL-Equipe, die im Jahr 2002 Schweizer Amateurmeister wurde und den Wiederaufstieg in die National League B bewerkstelligte. „Mit Stolz dürfen wir auf eine tolle Ausstellung zurückblicken, die uns nicht bloss viele tolle Eindrücke vermittelte, sondern auch schöne Gespräche und Begegnungen ermöglichte“, hielt Angela Kölliker, Leiterin Marketing und Kommunikation beim SC Langenthal, fest.

Erfreut zeigte sich auch Jana Fehrensen, Präsidentin des Stiftungsrates Museum Langenthal. „Einige waren im Vorfeld dieser Ausstellung sehr skeptisch und taten sich schwer mit der Vorstellung, einem Sportclub eine Plattform im Museum zu bieten, weil sie das Gefühl hatten, das habe nichts mit Kultur zu tun“, sagte sie. Sie selber habe feststellen dürfen, dass der SCL mit seiner Sportkultur ein Vorbild in dieser Stadt sei. Fehrensen wies auf die grosse Resonanz der Ausstellung hin, die von weit über 1000 Personen besucht worden sei. „Der SC Langenthal ist ein wertvoller Teil der Langenthaler Identität“, hielt sie abschliessend fest.

In der Tat sei es in den letzten Jahren gelungen, Identität zu schaffen und zu festigen, bestätigte Stephan Anliker, Verwaltungsratspräsident der SC Langenthal AG: „Durch Qualität auf und neben dem Eis haben wir uns Akzeptanz erarbeitet.“ Mit Genugtuung stellte der VR-Präsi zudem fest, dass Bewegung in das Projekt einer neuen Eissportarena kommt. „Die aktuelle Infrastruktur in Schoren bereitet uns Sorgen und stellt uns vor Probleme. Es freut mich, dass die Politik dies zur Kenntnis genommen hat und bereit ist, gemeinsam mit uns und der Kunsteisbahn AG nach Lösungen zu suchen“, betonte Stephan Anliker.

Bildlegenden
Bild 1: Stephan Anliker, VR-Präsident SC Langenthal AG, nahm mit Genugtuung zur Kenntnis, dass es dem SCL gelungen sei, Identität zu stiften und Akzeptanz zu erarbeiten.
Bild 2: Noch einmal kamen viele Eishockeyinteressierte ins Museum und blickten auf 70 Jahre SC Langenthal zurück und lauschten den Ausführungen von Museums-Leiterin Jana Fehrensen. (Bilder: Walter Ryser)
Bild 3: Erster offizieller Auftritt des neuen Langenthaler Stadtpräsidenten: Reto Müller versprach, das Projekt einer neuen Eissportarena im Gemeinderat voranzutreiben.

 


Pressemitteilung

arena oberaargau finissage 2

Blick in die Geschichte und hinter die Kulissen

Der Verein Arena Oberaargau wird das Jahr 2017 mit interessanten Blicken auf die 70-jährige Geschichte des SC Langenthal sowie hinter die Kulissen des NLB-Eishockeyklubs beginnen.

Der Verein, der sich dafür engagiert, dass den Sportlern im Oberaargau zeitgemässe und moderne Infrastrukturen zur Verfügung stehen, möchte gleich zu Beginn des neuen Jahres seinen Mitgliedern interessante Hintergrundinformationen zukommen lassen. Er lädt deshalb alle Vereinsmitglieder zu zwei besonderen Anlässen ein. Am Sonntag, 8. Januar ist der Verein mit seinen Mitgliedern als Gäste zur Finissage der Ausstellung „70 Jahre SC Langenthal“ im Museum in Langenthal eingeladen.

Noch einmal kann hier auf die ereignisreiche Geschichte des heutigen NLB-Eishockeyklubs zurückgeblickt werden, können Erfolge, Ereignisse, aber auch legendäre Spieler und Funktionäre anhand von Bild-, Text- und Video-Dokumentationen bewundert und in Erinnerung gerufen werden. In einem grossen, 140-seitigen Farbbildband ist die komplette, 70-jährige Geschichte des SC Langenthal festgehalten. Dieses einmalige Jubiläumsbuch kann ebenfalls im Museum bezogen werden. Noch einmal werden Verantwortliche des SCL sowie des Museums auf die Ausstellung, die verschiedenen Spezial-Anlässe und die Reaktionen zurückblicken und mit News rund um den Club aufwarten. Bei der Ausstellungs-Finissage anwesend sein wird auch der neue Langenthaler Stadtpräsident Reto Müller. Mit Spannung erwartet man von ihm News zum Standort einer neuen Eissport-Arena. Der Gemeinderat hatte im letzten Sommer signalisiert, bis Ende Jahr diese Frage klären zu wollen.

Gast beim NLB-Spiel SCL – Visp
Selbstverständlich interessiert die Mitglieder des Vereins Arena Oberaargau aber auch die unmittelbare Gegenwart sowie die mittelfristige Zukunft des SC Langenthal. Diesbezüglich werden sie an einem weiteren Anlass mit Informationen versorgt werden. Der Verein Arena Oberaargau lädt seine Mitglieder zum Besuch eines NLB-Eishockeyspieles ein. Am Dienstag, 7. Februar ist man in der Eishalle Schoren bei der Partie Langenthal – Visp zu Gast. Um 19 Uhr treffen sich die Mitglieder des Vereins Arena Oberaargau beim Eingang Süd, wo sie von Verantwortlichen des SCL empfangen und anschliessend zu einem Apéro in der MEEX-Lounge eingeladen werden. Hier werden die Gäste mit aktuellen Informationen über den SCL versorgt. Anschliessend besucht man gemeinsam das NLB-Spiel.

Damit startet der Verein Arena Oberaargau mit zwei interessanten Info-Anlässen ins neue Jahr und stösst damit gleich im ersten Monat des Jahres 2017 die Debatte über neue, moderne Sportinfrastrukturen für die Region Oberaargau wieder an. Ein spannendes und brandaktuelles Thema, das nicht bloss den Verein, sondern auch Politik, Wirtschaft und Bevölkerung die nächsten Monate und Jahre stark beschäftigen wird.

artext/war

Am 4. Januar kann man im Museum in Langenthal bei der Finissage der Ausstellung “70 Jahre SC Langenthal“ noch einmal einen Blick auf die Geschichte des NLB-Eishockeyklubs zu werfen. (Foto: Walter Ryser)

 


 

25. Oktober 2016

Erneut kein Kunstrasenfeld im Oberaargau

Der Verein Arena Oberaargau nimmt mit Enttäuschung vom Stadtrat Entscheid Kenntnis.

Laut Medienberichten hat der Langenthaler Stadtrat gestern Abend entschieden, vorderhand auf die Realisierung der im Langenthaler Hard-Quartier geplanten Kunstrasenfelder zu verzichten. Der Verein Arena Oberaargau nimmt mit Enttäuschung von dieser Entwicklung Kenntnis, wurde doch vor nicht all zu langer Zeit angekündigt, es würden dort zwei für den Fussball taugliche Kunstrasenfelder entstehen.

Dies hat zur Konsequenz, dass im ganzen Oberaargau nach wie vor kein entsprechendes Kunstrasenfeld zur Verfügung steht. Wir finden das äusserst bedauerlich. Eine Region wie der Oberaargau ist auf gute Infrastrukturen für den Volks- und Breitensport angewiesen. Es ist zu hoffen, dass die politischen Verantwortlichen im Oberaargau in Bälde ein entsprechendes Projekt nicht nur planen, sondern auch realisieren. Ein Ansatz dafür könnte die „Motion Kunstrasenfeld für den Fussball“ sein, welche den Langenthaler Gemeinderat beauftragt, an geeigneter Lage mindestens 1 Fussball-Kunstrasenfeld für den Trainingsbetrieb zu planen und ein entsprechendes Projekt vorzulegen.

Für weitere Auskünfte:
Verein Arena Oberaagrau, Markus Meyer, Präsident 079 344 72 06
Verein Arena Oberaargau, Thomas Biedermann, Vorstandsmitglied 062 919 50 80

 


 

07. Juni 2016

Eis ist im Campus eine Perspektive

Die Mitgliederversammlung des Vereins Arena Oberaargau fand im neuen Campus Perspektiven in Huttwil statt. Wechsel im Vorstand, die Teilnahme an der Ausstellung „70 Jahre SC Langenthal“ im Ortsmuseum Langenthal sowie die Besichtigung der Tissot Arena in Biel prägen die aktuellen Tätigkeiten des Vereins.

„Wir befinden uns mitten in intensiven Abklärungen, ob wir demnächst Vereinen und Bevölkerung wieder ein Eissport-Angebot unterbreiten können“, gab Lukas Zürcher, Geschäftsführer des neuen Campus Perspektiven in Huttwil (vormals Sportzentrum) anlässlich der Mitgliederversammlung des Vereins Arena Oberaargau bekannt. Er sprach sogar davon, dass Huttwil vielleicht schon im Herbst wieder über eine funktionierende Eishalle verfüge. Adrian Wüthrich, Gemeinderat von Huttwil und Mitglied im Vorstand des Vereins Arena Oberaargau, liess dazu verlauten, dass sich die Gemeinde mit einem substantiellen Betrag an diesem Vorhaben beteiligen würde.

Zürcher dämpfte aber sogleich zu hohe Erwartungen. Er bestätigte, dass die seit rund fünf Jahren stillliegende Anlage zwar nach wie vor funktionstüchtig sei, aber über Standschäden verfüge, die behoben werden müssten. An Interessenten für die Miete des Eisfeldes fehlt es nicht, doch damit beispielsweise ein einwandfreier Eishockey-Betrieb gewährleistet werden kann, sind noch weitere Abklärungen und vermutlich auch Anschaffungen notwendig. So befindet sich in der Halle keine Matchuhr mehr, verfügt man momentan auch über keine Eismaschine und kein Personal (Eismeister), um den Betrieb sicherzustellen. Ungeklärt ist auch, wie ein allfälliges Betriebsdefizit gedeckt werden soll. All diese Fragen und Probleme dürften kaum im Handumdrehen geklärt werden können. Dafür gab Lukas Zürcher bekannt, dass man demnächst gedenke, dass angrenzende Restaurant wieder zu eröffnen und ein Gastronomie-Angebot für die Bevölkerung auf dem Campus zur Verfügung zu stellen.

Mitglieder werben und Stadion besichtigen
Die ordentlichen Geschäfte der Mitgliederversammlung sorgten für keine Diskussionen. Die Jahresrechnung weist einen kleinen Gewinn von 3042 Franken auf. Für das laufende Geschäftsjahr sieht der Vorstand ein ausgeglichenes Budget vor. Dabei will man vor allem in drei Schwerpunkt-Themen investieren. Die Mitgliederwerbung soll intensiviert und damit der Verein noch breiter abgestützt werden. Im Herbst wird sich der Verein an der Ausstellung „70 Jahre SC Langenthal“, die während eines halben Jahres im Ortsmuseum Langenthal stattfindet, beteiligen und präsentieren. Und als dritter Höhepunkt im Vereinsjahr ist wiederum ein Stadion-Besuch für Mitglieder und Interessierte geplant. Nach der Bossard-Arena in Zug im vergangenen Jahr, reist der Verein am 9. August nach Biel und besichtigt hier die neue Sportstätte Tissot Arena. Im Rahmen dieser Besichtigung wird man auch dem Eishockey-Testspiel zwischen dem NLA-Klub Biel und dem NLB-Verein SC Langenthal beiwohnen. Die Ausschreibung für diesen Anlass wird in den nächsten Tagen erfolgen.

Eine kleine Anpassung nahm die Versammlung bei den Mitgliederbeiträgen vor. Für Einzelpersonen (50 Franken) sowie Firmen und Institutionen (300 Franken) bleiben die Beiträge unverändert. Politische Gemeinden mit weniger als 1000 Einwohnern bezahlen neu aber nur noch 100 Franken Mitgliederbeitrag. „Damit möchten wir auch kleineren Gemeinden den Beitritt zu unserem Verein schmackhaft machen“, begründete Vereinspräsident Markus Meyer (Roggwil) die Einführung der neuen Mitgliederkategorie. Im Verlaufe des letzten Jahres sind mit Sandra Mäder (Wiedlisbach) und Marcel Joss (Bildungszentrum Langenthal) zwei Mitglieder aus dem Vorstand ausgetreten. Dafür wählte die Versammlung Bruno Kunz als neuen Vertreter der Leichtathletik-Vereinigung Langenthal in den Vorstand. Neu ist der Verein Arena Oberaargau auch auf Facebook vertreten, wo Interessierte die Aktivitäten und Anlässe verfolgen können.

 


 

16. Februar 2016

Verein bevorzugt Standort Reitplatz

Der Verein Arena Oberaargau (VAO) bevorzugt für einen möglichen Neubau einer Eissportinfrastruktur in Langenthal den Standort Reitplatz beim Bahnhof. Dies hat der Verein in einer Mitwirkungseingabe zum Siedlungsrichtplan der Stadt Langenthal festgehalten. Dieser Standort biete auch die Möglichkeit, ein Projekt mit Mantelnutzung zu realisieren. Zudem biete die Nähe zum Bahnhof und Zentrum gute Voraussetzungen für die private und öffentliche Verkehrserschliessung.

Der Verein Arena Oberaargau nimmt in einer Mitwirkungseingabe zum Siedlungsrichtplan (SRP) der Stadt Langenthal erfreut zu Kenntnis, dass sich die Stadt darin auch mit den möglichen Standorten einer neuen Eissportinfrastruktur befasst. Der Betrieb der jetzigen Anlage in Schoren ist bis ins Jahr 2021 gewährleistet, mit der Möglichkeit, einer einmaligen Verlängerung des Baurechts zwischen der Kunsteisbahn AG und der Landbesitzerin, der Burgergemeinde Schoren, um maximal zehn Jahre. „Im Wissen, wie zeitlich aufwändig ein Planungs- und Realisierungsvorhaben für eine Eissportinfrastruktur ist, unterstützt der VAO ein zügiges Festlegen eines Standortes für eine neue Eissportanlage ausdrücklich“, schreiben die Verantwortlichen des Vereins Arena Oberaargau in ihrer Mitwirkungseingabe.

Eishalle mit Mantelnutzung möglich
Deshalb steht der Reitplatz als zentrumsnahe und bestens erschlossene Baulandreserve für den VAO aktuell im Vordergrund, wenn es um das Festlegen eines neuen Standortes für eine Eissporthalle geht. Der VAO weist darauf hin, dass auf diesem Gebiet, in Anlehnung an den Entwicklungsschwerpunkt Bahnhof grossvolumige, hohe und verdichtete Bauten möglich sind. Damit rücke auch eine erfolgversprechende Mantelnutzung für eine mögliche Eishalle in den Fokus, hält der VAO weiter fest. „Hier empfiehlt sich unserer Ansicht nach explizit eine Public-Private-Partnership-Lösung (PPP)“, schreibt der Vereine in seiner Eingabe. Die Stadt Langenthal könne dabei als Grundbesitzerin in Zusammenarbeit mit den weiteren Landbesitzern in diesem Perimeter (Aare Seeland mobil AG und onyx Energie Mittelland AG) einem möglichen Investor eine attraktive Lage zur Verfügung stellen. Zusammen mit der Landreserve im östlichen Teil des Reitplatzes sei der Standort auch ideal in Bezug auf ober- und unterirdische Parkierungsmöglichkeiten. „Als zusätzlich vorteilhaft beurteilen wir die Nähe des Gebietes zum Hauptbahnhof und die Erschliessung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) durch die Aarwangenstrasse. Es ist somit aus Sicht des öffentlichen als auch des Privatverkehrs sehr gut geeignet“, hält der VAO abschliessend fest.

VAO fordert Entscheid bis Ende Jahr
Der Verein äusserste sich in seiner Mitwirkungseingabe aber auch zu den beiden andern möglichen Standorten auf dem Areal der Porzellanfabrik sowie im Gebiet Hard. Beim Porzi-Areal sei allerdings die Nähe von mehreren Einfamilienhaus-Quartieren ein Hindernis. Als vorteilhaft erachtet man dagegen die sehr gute ÖV-Erschliessung durch den Bahnhof Langenthal Süd, während die MIV-Erschliessung sowie die Parkierungsmöglichkeiten gemäss dem VAO noch nicht abschliessend beurteilt werden können. Zudem dränge sich hier eher eine private Realisierung einer Eissporthalle auf, da sich das Areal nicht im Besitze der Stadt Langenthal befinde. Als geeigneten Standort bezeichnet der Verein auch das Gebiet entlang der Weststrasse im Hardgebiet. Eine ÖV-Realisierung durch das Busnetz der Stadt Langenthal wäre gemäss dem VAO hier einfach zu realisieren. Da in diesem Gebiet keine kommerzielle Mantelnutzung im Vordergrund steht, würde sich laut VAO dieser Standort vorab für eine öffentliche Anlage der Stadt Langenthal eignen, die insbesondere auch den Schulen und Vereinen einen Mehrwert bringen würde.

Als wenig geeignet für den Neubau einer Eissporthalle bezeichnet der Verein den heutigen Standort Schoren, da sich dieser einerseits in einem Wohngebiet befinde und eine ÖV-Erschliessung nur umständlich zu realisierbar wäre. Fraglich sei an diesem Standort auch eine mögliche Mantelnutzung. „Aufgrund dieser Abwägungen empfiehlt der VAO der Stadt Langenthal, das Areal Reitplatz mittels eines externen Planers oder Generalunternehmers und in Zusammenarbeit mit den weiteren Grundeigentümern prioritär einer vertieften Überprüfung zu unterziehen. Wir erwarten daher vom Gemeinderat einen solcher Grundsatzentscheid noch in diesem Jahr“, lautet das Fazit der Mitwirkungseingabe des Vereins Arena Oberaargau zum Siedlungsrichtplan der Stadt Langenthal.

PDF Download

 


 

1. Dezember 2015

Standortentscheid 2016

Am 1. Dezember lief die Frist ab, innert welcher sich Interessierte zum Agglomerationsprogramm Verkehr und Siedlung der 3. Generation der Stadt Langenthal vernehmen lassen konnten. Der Verein Arena Oberaargau VAO hat von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

In seiner Mitwirkung äussert sich der VAO insbesondere zu den einzelnen, für ein Eishockeystadion möglichen Standorten (Reitplatz Aarwangenstrasse, Areal Hard, Areal Porzellanfabrik sowie – als bestehenden Standort – den Schoren).

Der VAO ist überzeugt, dass die politischen Gremien der Stadt Langenthal im Rahmen dieses Programms aber auch des ab Januar 2016 ebenfalls zur Mitwirkung aufliegenden Siedlungsrichtplans alle Entscheidungsgrundlagen erhalten, um noch 2016 einen Standortentscheid zu fällen. Vorstandsmitglied Stefan Costa: „Aufgrund unserer Überlegungen empfiehlt der Verein Arena Oberaargau der Stadt Langenthal, die Areale Reitplatz, Porzellanfabrik und Hard mittels eines externen Planers einer vertieften Prüfung zu unterziehen und im kommenden Jahr einen Standortentscheid zu fällen“.

Der Verein Arena Oberaargau ist überzeugt, dass ein solch fundierter Entscheid kommendes Jahr möglich und insbesondere auch nötig ist.

Für Rückfragen:
Dr. Markus Meyer, Präsident, 079 344 72 06
Walter Ryser, Verantwortlicher Öffentlichkeitsarbeit, 079/668 95 30


Eingabe Vereine Arena Oberaargau Mitwirkung Agglomerationsprogramm​​